Wir wollen die Auftragsvermittlung noch effektiver machen. Deshalb werden wir wieder einmal an den Stellschrauben drehen. Dabei berücksichtigen wir Wünsche der Fahrer, aber wir übernehmen auch Vorschläge unserer Disponenten.

Weitergaben und Timeouts sind ärgerlich für die Vermittlung. Sie kosten Zeit und Mühe.  Es nützt uns aber wenig, wenn wir die betroffenen Fahrer sinnbildlich auf die Strafbank setzen. Lange Zeitstrafen führen dazu, dass die  Fahrer noch länger in der Vermittlung fehlen. Auf der anderen Seite sind zeitlich begrenzte Sperren dann sinnvoll, wenn wir Fahrer, die gerade ihr FMS-Gerät nicht bedienen wollen oder können, kurz aus der Vermittlung nehmen. Für den Moment der Sperre können sie dann die Vermittlung nicht mehr behindern.

Deutlich verkürzte Zeitssperren

Insgesamt haben wir wieder die Zeitsperren deutlich verkürzt. Waren es bisher beim Flottenstatus grün 30 Minuten Zeitsperre nach einer unerlaubten Weitergabe oder einem Timeout, so sind es jetzt nur noch 15. Beim Flottenstatus gelb verkürzen wir die Zeit von 25 auf 10 Minuten. Und in der Stoßzeit, also bei Flottenstatus rot, wollen wir ganz auf Zeitstrafen verzichten. Bisher waren es vier Minuten.

Betroffen sind Aufträge mit einer Anfahrtszeit bis fünf Minuten. Liegt die voraussichtliche Anfahrtszeit über den fünf Minuten, dann gibt es bei Ablehnung, Weitergabe oder Timeout keine Zeitsperre. Dies galt vorher bis sieben Minuten Anfahrtszeit.

In einem Bereich mussten wir eine Einschränkung machen: Wir beschränken die Zahl geduldeter Weitergaben oder Rückgaben innerhalb der fünf Minuten Anfahrtszeit von bisher zwei Vorfällen auf einen Vorfall alle vier Stunden. Dazu sind wir gezwungen, weil einige Kollegen von unserer lockeren Weiter- und Rückgaberegelung zu häufig Gebrauch gemacht haben.

 

Änderung bei den Angeboten

Es ist Hightime. Alle paar Sekunden piepst der Datenfunk. Generalmeldungen, Angebote, Aufträge. Für einige Fahrer ist das Stress. Deshalb wollen wir bei Flottenstatus rot auf Angebote verzichten, da sie häufig mit weiteren Anfahrten verbunden sind.

Daher gilt: Bei roter Flotte –  weniger als 25% der angemeldeten Autos frei –  schreibt das System keine Angebote mehr. Aufträge, die sich nicht automatisch vermitteln, werden per Generalmeldung rausgeschrieben.  Bewerben kann man sich dann nur noch direkt, also über den Menüpunkt  Sprachwunsch und "Möchte Auftrag".

Neues zur Position A

Die Position A sorgt immer wieder für Beschwerden. Zwar ist es ärgerlich, wenn nach längerer Wartezeit einen der Kollege mit A in der Vermittlung überholt. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Punkte ja für besondere Leistungen – weite Anfahrten, schwierige Aufträge, Zusatzleistungen – vergeben wurden. Wir wollen deshalb die Position A als Belohnungssystem beibehalten. Allerdings wird eine Stunde Position A ab dem 01.09.2017 nicht mehr 50 sondern 100 Punkte kosten. Ansonsten bleibt alles gleich.

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